Anwendungsleitfaden

Integrierte geophysikalische Untersuchungen für die präventive Archäologie

Kombination von GPR, Magnetometrie und elektrischem Widerstand zur Beantwortung verschiedener Fragen mit einer gemeinsamen Kartenreferenz und angegebenen Einschränkungen.

Ausgangspunkt ist die Projektfrage, nicht die Anzahl der verfügbaren Instrumente. Ziele, Erfassungsbedingungen und Kontrollen müssen gemeinsam definiert werden.

GPR-Zeitscheibe und Radargramm bereits im Projekt dokumentiert.
GPR-Zeitscheibe und Radargramm bereits im Projekt dokumentiert.

Eine gemeinsame Frage, unterschiedliche physische Antworten

Integration bedeutet, ergänzende Informationen auszuwählen und nicht Instrumente anzuhäufen. GPR, Magnetometrie und elektrischer Widerstand reagieren auf elektromagnetische Kontraste, magnetische Variationen bzw. die Verteilung des elektrischen Widerstands.

Die Strategie beginnt mit der Projektgrenze und den archäologischen Hypothesen, die mit dem ernannten Team geteilt werden. Fläche, Zugang und Bodenbeschaffenheit bestimmen die Machbarkeit und Reihenfolge.

Umfangreiche Befragung und gezielte Nachbereitung

Eine Methode kann eine umfassende Erstbewertung und anschließende gezielte Erfassung ausgewählter Anomalien umfassen. Dabei handelt es sich nicht um eine feste Reihenfolge: Sie kann nach Machbarkeitsprüfungen vor Ort rückgängig gemacht oder reduziert werden.

Der elektrische Widerstand ist bereits in den Dienstleistungen enthalten und kann nützlich sein, wenn es um Widerstandskontraste geht. Elektrodenkontakt, Erfassungslayout und Modellinterpretation erfordern ein spezifisches Umfragedesign.

Vergleichen Sie, ohne eine Vereinbarung zu erzwingen

Durch Georeferenzierung und eine gemeinsame Grenze können unterschiedliche Antworten verglichen werden. Jede Ausgabe behält ihren eigenen Maßstab, ihre eigene Auflösung und ihre eigene Qualität: Durch die kartografische Überlagerung werden Datensätze nicht gleichwertig.

Sowohl Zustimmung als auch Meinungsverschiedenheit bedürfen der Diskussion. Eine Anomalie, die nur mit einer Methode erkannt wird, kann bedeutsam sein oder Empfindlichkeit und Störung widerspiegeln. Die Berichterstattung muss diese Möglichkeiten unterscheiden.

Vorhandene Beweise und nachfolgende Entscheidungen

Das Projekt enthält bereits geophysikalische Karten über Orthofotos, Zeitscheiben und GPR-Ausgaben, die Pfeilerfundamente am Porticus Duplex zeigen. Diese veranschaulichen unterschiedliche Lesarten, ohne undokumentierte Ergebnisse oder Zuschreibungen hinzuzufügen.

Die Ergebnisse sollten Bereiche für weitere Untersuchungen, Unsicherheiten und Abdeckungsbeschränkungen aufzeigen. Archäologische Entscheidungen und Unterlagen bleiben in der Verantwortung der beauftragten Fach- und Fachbehörden.

Weiterführende Leitfäden

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Häufige Fragen

Ist Integration immer notwendig?
Nein. Eine Methode wird nur hinzugefügt, wenn sie eine ungelöste Frage beantwortet oder eine relevante Hypothese überprüft.
Sollten Karten die gleichen Anomalien zeigen?
Nein. Verschiedene Methoden haben unterschiedliche Empfindlichkeiten. Sowohl Meinungsverschiedenheiten als auch Zustimmung bedürfen der Interpretation.
Ersetzen Untersuchungen die archäologische Überprüfung?
Nein. Sie liefern instrumentelle Beweise, die den Archäologen unterstützen, anstatt die Verantwortung dieses Fachmanns zu ersetzen.

Welche Informationen benötigt Ihr Projekt?

Beschreiben Sie das Ziel, die örtlichen Randbedingungen und die benötigten Ergebnisse, damit eine geeignete Untersuchungsstrategie bewertet werden kann.

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